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Gesundheitsvorsorge und Prävention

Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Diese einfache Lebensweisheit gilt ganz besonders, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Der Schwerpunkt Früherkennung und Prävention liegt uns besonders am Herzen.

Die Prävention umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, gesundheitliche Schäden zu verhindern. Besonders wichtig ist die Früherkennung von Krankheiten im Rahmen der Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchung.

Viele chronische Krankheiten sind eine Folge der individuellen Lebensbedingungen und des Lebensstils: Falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol und zu viel Stress sind die wichtigsten Risikofaktoren. Das wissen alle, doch wenige handeln danach.

Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, hat darüber hinaus nach Erreichen bestimmter Altersgrenzen Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Die Untersuchungen gehören im internationalen Vergleich zu den führenden und haben zum Ziel, Risikofaktoren oder behandelbare Frühstadien für eine Erkrankung zu erkennen. Durch entsprechende Interventionen soll der Ausbruch einer Erkrankung vermieden oder zumindest verschoben werden.
Bereits Erkrankte können schon in einem möglichst frühen Stadium behandelt und evtl. geheilt werden. Viele Patienten kennen Vorsorgeunter-
suchungen v.a. aus dem Bereich der Kinderheilkunde – hier begleiten die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 ein Kind durch das komplette Vorschulalter. Doch dann hört es auf. Schon die Jugenduntersuchung J1, die im Alter zwischen 12 und 14 Jahren stattfinden soll, wird oft nicht in Anspruch genommen und bei den Früherkennungsuntersuchungen für Erwachsene tun sich große Lücken auf.

Gesundheits-Check-up

Der Gesundheits-Check-up steht allen Versicherten ab 35 Jahren offen.
Hier wird zunächst ein persönliches Risikoprofil erstellt. Dazu wird der Patient zu persönlichen Verhaltensweisen, die seine Gesundheit betreffen, befragt, zu Vorerkrankungen in der Familie sowie zu gesundheitlichen Bedingungen an seinem Arbeitsplatz und im privaten Umfeld.

Zum Check-up 35 gehören darüber hinaus eine eingehende körperliche Untersuchung einschließlich Blutdruckmessung sowie eine Laboruntersuchung von Blut- und Urin-Proben. Das Blut wird auf die Werte von Gesamtcholesterin und Glukose (Zucker) untersucht, der Urin auf Eiweiß, rote und weiße Blutkörperchen, Nitrit und ebenfalls auf Glukose. Mit Hilfe dieser Angaben bestimmt der Arzt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Nierenerkrankungen. Nach Abschluss und Auswertung der Untersuchungen informiert der Arzt den Versicherten über das Ergebnis. Ergeben sich aus dem persönlichen Profil des Versicherten Risiken für Krankheiten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gegenzusteuern. Die gesetzlichen Krankenkassen helfen dabei mit vielen Angeboten zur Gesundheitsförderung, zum Beispiel zu Bewegung, Ernährung und Entspannung. Sollte bei der Untersuchung eine Erkrankung erkannt werden oder ergibt sich ein Verdacht auf eine Erkrankung, veranlasst der Arzt die entsprechende Diagnostik und Therapie.

Krebs-Früherkennung

Krebs ist in Deutschland nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Es gibt viele unterschiedliche Erkrankungs-
formen, es handelt sich aber immer um eine unkontrollierte Entwicklung von Körperzellen, die zerstörend in das umgebende, gesunde Gewebe hineinwachsen. Über die Blut- oder Lymphbahnen können sich die Krebszellen ausbreiten und in anderen Organen Metastasen, also Tochtergeschwülste, bilden.
Das frühzeitige Erkennen verbessert bei vielen Tumorarten die Erfolgsaussichten. Neben den speziellen Vorsorgeuntersuchungen für Frauen (Gebärmutter, Brust) ab 20 Jahren und Männer (Prostata) ab 45 Jahren gibt es für alle gesetzlich Versicherten ab dem 50. Lebensjahr eine Früherkennungs-Untersuchung auf Darmkrebs.

Schutzimpfungen

Schutzimpfungen sind die beste Prävention gegen Infektionskrankheiten. Da in Deutschland keine Impfpflicht besteht, sind die Impfraten für viele Krankheiten unzureichend – v.a. bei Erwachsenen, die die empfohlenen Auffrischimpfungen, etwa gegen Tetanus und Diphtherie, zu selten erhalten. Gerade bei älteren und immungeschwächten Patienten ist ein konsequenter Impfschutz aber besonders wichtig.

Wichtigste Maßnahmen zur rechtzeitigen Erkennung ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung !